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Versuch einer Vervollständigung des Fragments aus J. S. Bachs
"Kunst der Fuge" durch A. Beyer-Voggenauer
Diese Arbeit setzt voraus, dass die "Kunst der Fuge" bekannt ist und der Notentext vorliegt (welche Ausgabe ist egal).
Sie ist für den Theoretiker wie für den Praktiker bestimmt und besteht aus einem Textteil und einem Notenteil.
Der Textteil (18 Seiten) enthält die folgenden Kapitel.
- Die Gliederung des Zyklus' - bestimmt die Referenzstücke des Schlussstücks sowie - daraus resultierend - dessen ungefähre Größe und gibt an, welche Hinweise für eine Beendigung des Schlussstücks an welchen Stellen im Zyklus vorkommen; außerdem enthält es einen Exkurs über die Reihung der Stücke in der zweiten Zyklushälfte.
- Allgemeine Analyse des Fragmentes und Folgerungen für eine Beendigung
- Die folgenden drei Kapitel beschreiben Besonderheiten in Bachs Musik, die bei einer stiltreuen Vervollständigung zu berücksichtigen sind.
- Das Metrum, das Bach nicht hinschreibt -- kommt auch im Fragment vor; ohne dieses ist eine stilreine Beendigung unmöglich.
- Analyse Wohltemperiertes Klavier Fuge C-Dur - liefert für Zyklus und Schlussstück brauchbare Formmodelle.
- Satztechnische "Besonderheiten" bei Bach zeigt an den wenigen Kompositionsmitteln Vorhalt, "falsche Sept" und betonter Durchgang Bachs keineswegs enge Regelauslegung und eröffnet damit Möglichkeiten, an die man vorher vielleicht nicht dachte.
- Die nächsten vier Kapitel vervollständigen die Disposition, die letzten zwei geben Hinweise zur Ausführung.
- Analyse und Disposition TF3
- Disposition TF4
- Disposition der Coda
- Der Modulationsplan in meiner Fortsetzung
Der Notenteil (13 Seiten) beginnt mit der ersten 3fach-Kombination, also Takt 233. Grund dafür ist die Quellenlage: das Autograf bricht nach dieser ab, der Originaldruck schon davor. Deshalb fehlt sie in manchen Ausgaben. Indem ich diese Kombination mitteile, wird meine Fortsetzung für alle Ausgaben brauchbar. Diese Kombination ist in meinem Notenteil zwar enthalten, aber nicht Bestandteil meiner Arbeit, da sie vollständig von Bach stammt.
Die Schlussfuge ist ein Klavierstück (genauer: ein Manualstück), denn die Stimmführung respektiert die dafür notwendigen Beschränkungen. (Der gesamte Zyklus enthält keine Pedalstimme.) Das Autograf ist sogar in reinem Klaviersatz notiert (mit zwei Systemen und für rechts C-Schlüssel auf der untersten Linie - wie weite Teile des Wohltemperierten Klaviers). Es besteht daher keine Notwendigkeit, an dieser indirekten instrumentalen Zweckbestimmung etwas zu ändern, zumal sich in der Komposition auch keine Hinweise auf eine instrumentale Erweiterung finden. Das schließt aber das Hinzutreten neuer Stimmen unter der Maßgabe Klaviersatz nicht aus (siehe Ende Contrapunctus 6 und 7). Ich habe meine Fortsetzung in reinem Klaviersatz mit am Schluss erweiterter Stimmenzahl gehalten. Wer sie in einem Arrangement verwenden will, muss folglich verfahren wie in Contrapunctus 1 bis 11.
Aufgrund der Hinweise im Fragment und im übrigen Zyklus ergaben sich in meiner Fortsetzung einige erstaunliche Sachverhalte; es folgt eine Auswahl.
- Vier Engführungen des zweiten Themas; wo die Hinweise darauf im Fragment stehen, mit welchen anderen Themen sie ablaufen und wo sie warum in der Fortsetzung formal einzusetzen sind siehe Textteil.
- Kabbalistisches Signum und aktuelle Altersangabe Bachs in der dritten Teilfuge und daraus abgeleiteter Modulationsweg in deren Kombinationsteil; die zugehörige Rechnung und wie das alles zu bewerkstelligen ist siehe Textteil.
- Einführung eines fremden Themas aus dem Zyklus ins Schlussstück; welches das sein sollte etc. Begründung dafür siehe Textteil.
- Überlappung zweier Formmodelle in der zweiten Stückehälfte; welche das sind, wie und warum das zu geschehen hat und wo so etwas bei Bach noch vorkommt siehe Textteil.
- Mehrere Passagen und eine komplette Kombination in “dem Metrum, das Bach nicht hinschreibt”; wie das aussieht, von wem er es wahrscheinlich hat, wo es bei ihm noch vorkommt und was man damit machen kann siehe Textteil.
Die Gesamtlänge von Fragment und Fortsetzung beträgt 396 Takte und liegt damit nur um 24 Takte über der Gesamttaktzahl der Referenzstücke Contrapunctus 8 und 11.
Die Artikulation ist in der Fortsetzung außer bei erstem, drittem und Zyklusthema im Text vollständig eingetragen. Es ist konsequent und wird erwartet, dass man die Artikulation aus der Fortsetzung ins Fragment überträgt.
Fingersätze sind nicht eingetragen; ich erwarte, dass man das Problem der Applikation selbständig lösen kann.
Der Preis beträgt incl. Mehrwertsteuer, Porto und Verpackung
- für die vollständige Arbeit, also beide Teile 75€,
- den Notenteil allein 20€,
- den Textteil allein 60€.
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Geschmacksretouren sind ausgeschlossen.
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